JOHANN KONTOR, HAMBURG.

Leistungen WK Consult:
Bautechnische Prüfungen und Abnahmen vor Ort

In der östlichen Innenstadt von Hamburg am Klosterwall erfolgte der Rückbau der alten und markanten Bestandsbebauung „City-Hof-Hochhäuser“. Im Zuge der anschließenden Baumaßnahme „Johann Kontor“ ist der Neubau eines bis zu 10-geschossigen Gebäudeensembles mit mehrgeschossiger Tiefgarage geplant. Das geplante Gebäudeensemble hat einen „Fußabdruck“ von ca. 190 x 40 m und kann im Wesentlichen in drei Gebäudeteile gegliedert werden. Im Zentrum des Ensembles steht eine überwiegend für Wohnzwecke konzipierte Gebäudenutzung über eine Länge von ca. 72 m. Der zum Teil auf der südlichen Erweiterungsfläche (Deichtorplatz) geplante Bürokomplex erstreckt sich über ca. 82 m Länge und bildet den südlichen Abschluss des Gesamtneubaus. Am nördlichen Ende schließt das annähernd quadratisch im Grundriss geplante Hotel den Neubaukörper ab. 

Die Aufgabe.

Im Zuge der bautechnischen Prüfung wird eine unabhängige Vergleichsrechnung zur statischen Berechnung des gesamten Gebäudekomplexes sowie zur Baugrubenstatik vorgenommen. Die für die Rohbauerstellung erforderlichen Ausführungszeichnungen werden geprüft und im Anschluss die Rohbauarbeiten im Zuge der Abnahmen vor Ort kontrolliert. Die Besonderheiten in der Prüfung des Bauvorhabens sind hierbei:

Die fast 20 m tiefe Baugrube
Die Baugrube ist durch eine querlaufende Hauptstromleitung und einen U-Bahn-Ausstieg in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Die nördliche Baugrube ist durch eine mehrfach rückverankerte Schlitzwandkonstruktion gekennzeichnet. Diese Rückverankerungen sind in Hinblick auf die angrenzende südliche Baugrube, des benachbarten UNESCO-Welterbes sowie der Tunnelbauwerke (U-Bahn, Wallring- Straßentunnel) zu betrachten.

Der statisch anspruchsvolle Neubaukomplex
Gegliedert in Büro-, Wohn- und Hotelbereich weist das Gebäudeensemble bis zu fünf Untergeschosse auf. Der architektonische Entwurf zeigt eine starke Heterogenität innerhalb der Geschosse auf und zieht zahlreiche statisch erforderliche Abfangekonstruktionen nach sich. Die 1,7 m starke monolithische Sohle, die 1,6 m hohe umlaufende Abfangekonsole und Stützenlasten bis zu 30 MN (3.000 Tonnen) sind hier nur einige Beispiele. Prüfrechtlich ist das gesamte Neubauvorhaben daher in die Bauwerksklasse 4 – „Tragwerke mit überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad“ – eingestuft.

Die hohen Bewehrungsmengen 
Die hohe Anzahl von Bewehrungseisen in den Stahlbetonbauteilen erfordert ein geschultes Auge und ein hohes Maß an statischem Verständnis für die fachgerechte Prüfung der Ausführungszeichnungen sowie der Bewehrungsabnahmen vor Ort.

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