Stand: Leistungsphase 2 – Vorplanung, Pläne erstellt von SUMMACUMFEMMER

B+R HARBURG – NEUBAU FAHRRADSTATION, HAMBURG.

Leistungen WK Consult:
Tragwerksplanung Lph. 1-6
Objekt- und Tragwerksplanung Baugrube Lph. 1–4

Fahrradgarage Harburg – ein innovativer Mischbau: Die Stadt Hamburg beabsichtigt, die Attraktivität des Radverkehrs in der Metropolregion deutlich zu verbessern. Damit sollen Staus als auch die negativen Umweltwirkungen des PKW-Verkehrs verringert werden. Neben einem leistungsfähigen Fahrradwegnetz sind die Umstiegsmöglichkeiten vom Fahrrad auf den öffentlichen Nahverkehr besonders wichtig für das Gelingen der Verkehrswende. Zu diesem Zweck wurde die P + R-Betriebsgesellschaft mbH von der Stadt Hamburg beauftragt, an der Verkehrsdrehscheibe „Bahnhof Harburg“ die bislang größte Fahrradstation Hamburgs zu errichten.

Die Aufgabe.

Die Fahrradstation Harburg wird neben rund 1.200 Stellplätzen auch eine Fahrradwerkstatt, eine Waschstraße, Lademöglichkeiten für E-Bikes und ein Regen-Retentionsbecken enthalten. Für den Standort direkt am Fernbahnhof Harburg und der zentralen Busumstiegsanlage kommt nur eine Brachfläche im Kreuzungsbereich zwischen der Walter-Dudek-Brücke, Buxtehuder Straße, Neuenfelder Brücke und den Gleisen der Bahn in Frage. Das von Ingenieurbauten und Leitungen umgrenzte Baufeld weist zudem einen Höhenunterschied von fast 7 m auf.

Der Neubau wird vom Straßenniveau aus gesehen ein Erdgeschoß und drei Unterschoße umfassen. Das zweite Untergeschoß wird direkt mit dem Zugang zur S-Bahnhaltestelle verbunden. Die innere Erschließung erfolgt über Treppen, befahrbare Rampen und einen Lastenaufzug. Der Baugrubenverbau – eine zweifach rückverankerte Bohrpfahlwand – wird  integraler Bestandsteil des Hochbaus (Außenwand und Gründung). Für den Hochbau selbst ist ein Tragwerk aus schlanken, ausbetonierten Stahlstützen und punktgestützten Decken aus Brettsperrholz geplant.

Damit erfüllt das Tragwerk die hohen gestalterischen Anforderungen als auch den Wunsch, den Einsatz der Primärenergie und damit den CO2-Ausstoß für die Herstellung des Neubaus so gering wie möglich zu halten. Der Aspekt des CO2-Bedarfs für unterschiedliche Baugrubenverbauten wurde auch im Zuge einer Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar untersucht.

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