STADTHAFEN, ROSTOCK.

Leistungen WK Consult:
Bauwerksprüfung nach DIN 1076 (Hauptprüfung) über und unter Wasser

Weitergehende Untersuchungen/Planungen:
Restwanddickenmessungen
Messungen der Betonüberdeckungen
Statische Nachrechnung
Erarbeitung von Instandsetzungsvarianten

WK Consultants GmbH wurde mit der Bauwerkshauptprüfung der Kaimauer Lagertorkai sowie Liegeplatz 86 und Liegeplatz 87 im Stadthafen von Rostock beauftragt. Dieser Abschnitt des Stadthafens hat eine Gesamtlänge von ca. 200 m und wird durch eine Marina genutzt. Die Zugangsstege zu den Sportbooten verlaufen senkrecht zur Uferwand.

Ferner wurde WK Consultants GmbH mit der Bauwerkshauptprüfung dieser Kaimauern beauftragt, die sich auf dem alten Gelände der Neptunwerft am Stadthafen in Rostock befinden. Heute wird dieser Abschnitt mit Liegeplatz NK 5 und NK 6 bezeichnet und hat eine Gesamtlänge von ca. 220 m.

Die Aufgabe.

Lagertorkai:
Im Rahmen der Bauwerksprüfung wurden Restwanddickenmessungen der Stahlspundwand an 13 Messstationen sowie Betonüberdeckungsmessungen am Kopfbalken (Oberseite und Seitenfläche)  durchgeführt. Sämtliche Messungen und Prüfungen wurden unter und über Wasser mit eigenem Personal und Gerät ausgeführt. Die festgestellten Schäden wurden im Programm SIB-BW erfasst und unter Einbeziehung der Ergebnisse der Restwanddicken- und Betonüberdeckungsmessungen bewertet. Für weitere Planungen wurden die Schäden in Schadensskizzen mengenmäßig erfasst. In dem anschließend erstellten Sanierungskonzept wurden Maßnahmenempfehlungen und Instandsetzungsvarianten mit Kostenschätzungen zusammengestellt. Hierfür wurde auch eine statische Nachrechnung der Uferwand unter Berücksichtigung der Abminderungen durch die gemessene Abrostung durchgeführt. Die Uferwand besteht aus einer lotrechten Stahlspundwand mit einer einfachen Verankerung aus horizontalen Ankern, welche die Zuglasten an einen auf Pfahlböcken tiefgegründeten Stahlbetonbalken weiterleiten.

Liegeplatz NK 5 & 6:
Im Rahmen der Bauwerksprüfung wurden Restwanddickenmessungen der hinteren Stahlspundwand an 18 Messstationen sowie Betonüberdeckungsmessungen am Vorbau durchgeführt. Sämtliche Messungen und Prüfungen wurden unter und über Wasser mit eigenem Personal und Gerät ausgeführt. Für weitere Planungen wurden die Schäden in Schadensskizzen mengenmäßig erfasst. In dem anschließend erstellten Sanierungskonzept wurden Maßnahmenempfehlungen und Instandsetzungsvarianten mit Kostenschätzungen zusammengestellt. Die Kaimauer wurde mehrfach umgebaut bzw. erweitert und besteht somit aus Bauteilen unterschiedlicher Baujahre. Landseitig ist der ursprüngliche Teil der Kaimauer aus den 30er Jahren vorhanden, der aus einer massiven Stahlbetonplatte besteht, die auf unterschiedlich geneigten Holzpfählen gegründet ist und wasserseitig mit einer Stahlspundwand abschließt. In den 70er Jahren wurde von der Neptunwerft eine Stahlbetonkonstruktion aus Fertigteilen vor die alte Uferwand gestellt. Diese setzt sich zusammen aus einer Gründung aus quadratischen Stahlbeton-Rammpfählen, welche in Gruppen zusammenstehen und durch Pfahlkopfplatten miteinander verbunden sind. Auf diesen Pfahlkopfplatten lagern Fertigteile mit einem U-förmigen Querschnitt. Seit der Umgestaltung in 2010 wird die Oberfläche durch leichten Verkehr belastet (Geh- und Radverkehr, Sportboothafen). Die Konstruktion wurde dabei nicht verändert.

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